Die Digitalisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft schreitet mit großer Geschwindigkeit voran und hat viele Bereiche der Gesellschaft längst erreicht. Digitale Anwendungen erfassen Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaftszweige sowie die Verwaltung. Die Zukunft der Verwaltung ist digital – noch digitaler - als bisher. Es gibt nur noch wenige Modernisierungs- und Veränderungsprojekte in den Behörden, die keinen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien und damit eine digitale Grundlage haben.

Sowohl die technische als auch die organisatorische Unterstützung derartiger Projekte steht im Mittelpunkt vieler Vorhaben mit der Fragestellung, wie können Verwaltungen ihre Leistungen und die damit verbundenen Prozesse effektiver und effizienter gestalten sowie viele Bereiche der Stadtgesellschaft mit digitalisieren Services unterstützen.

Die Möglichkeiten der Digitalisierung werden deshalb zukünftig zum Querschnittsthema in jeder kommunalen Gebietskörperschaft. Sie entscheidet über die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer, Gemeinden und Kreise sowie über die Perspektiven der dort lebenden Menschen und der Wirtschaftsbetriebe. Die zentrale Frage ist, wie Kommunen die Potenziale der Digitalisierung nutzen können, um ihr Leistungsportfolio für die Daseinsfür- und -vorsorge mittels Digitalisierung zu unterstützen.

Zur Unterstützung bedarf es in den Fachbereichen der Verwaltung, aber auch im Konzern Stadt, "Digital – Multiplikatoren". Die KGSt nennt diese Digitalisierungslosten, die interorganisatorisch aber auch zur Stadtgesellschaft hin das Thema Digitalisierung verbinden, so dass ein Netzwerk über Organisationsgrenzen hinweg entsteht. Die FachbereichsmanagerInnen verantworten die Fachstrategie und damit die fachlich-inhaltliche Ausrichtung ihres Fachbereichs. Dazu gehört heute auch die Planung von spezifischen fachbereichsbezogenen Digitalisierungsmaßnahmen. Die Fachbereichsleitungen haben die Aufgabe, den Digitalisierungslotsen den Freiraum für ihre Arbeit zu schaffen und die Veränderungsprojekte zu unterstützen.

 

 

1. Seminartag – Digitalisierung der Gesellschaft und Wirtschaft:

  • Megatrends der gesellschaftlichen Veränderungen durch Digitalisierung, Vernetzung, Mobilität, Individualisierung, Entgrenzung, Smartifizierung
  • Herausforderungen durch die Digitalisierung
  • Sicherheit und Vertrauen, Kontrollverlust und Überwachung, disruptive Entwicklungen
  • Beitrag der öffentlichen IT zur Digitalisierung von Staat und Gesellschaft
  • Eckpunkte einer Digitalisierungsstrategie und Handlungsfelder für eine Kommunale Digitale Agenda mit den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, IT-Infrastruktur, Handel, Energie und Umwelt, Sicherheit, Gesellschaft, Datenplattform, Mobilität, Bildung
  • Zusammenfassung praktischer Beispiele aus Projekten wie „Digitale Stadt“ des Städte- und Gemeindebundes sowie der bitkom

 

2. Seminartag – Digitalisierung der Verwaltung - E-Government

  • Begriffsklärung: E-Government, Open Government, Open Data, E-Partizipation
  • Die rechtlichen Grundlagen für E-Government
  • Die E-Governmentgesetze des Bundes und der Länder
  • Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG)
  • Die Verpflichtungen der Gemeinden aus diesen Gesetzen
  • Unterschiedliche Formen der Eröffnung des elektronischen Zugangs zur Verwaltung orientiert an den Prozesserfordernissen
  • Notwendige Funktionen eines E-Government-Portals
  • Portale und Portalverbund für E-Government
  • Sichere Identifizierung mit dem elektronischen Identitätskennzeichen über das Servicekonto
  • Neue Formen der Distribution von Verwaltungsleisten
  • Einsatz von Selbstbedienungsterminals und Bürgeramtskoffer, mobile Government
  • Vorhandenes E-Government-Angebot von Bund und Gemeinden
  • Vernetzte Verwaltung 4.0 (G2G) – praktische Beispiele für verwaltungsübergreifende Prozessketten
  • Organisationsarbeit und Prozessmanagement
  • Marketing für E-Governmentservices

 

3. Seminartag – Veränderungen, Risiken oder Chancen?

  • Change-Management – Grundlagen, Rahmenbedingungen
  • Der Mensch im Veränderungsprozess
    • Phasen einer Veränderung
    • Motivation zu Veränderung
    • Umgang mit Ambivalenzen und Widerstand
    • Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen
    • Gestaltung von Lernprozessen
  • Erfolgsfaktoren für Veränderungsprozesse und Kommunikation von Veränderungsprozessen, die Menschen mitnehmen und begeistern
  • Umgang mit Krisen im Veränderungsprozess
    • Typologie von persönlichen Krisen und ihren Bewältigungsstrategien
    • Die menschliche Stressreaktion und ihre Auswirkungen
    • Gesprächstechniken zur Stabilisierung von Menschen in Veränderungsprozessen und Krisen
  • Veränderte Anforderungen an Führung in einer zunehmend digitalen Welt
  • Methoden der Partizipation
  • Reflexion und praktische Übungen

 

Seminartermine werden in Kürze bekanntgegeben.

 

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